Bünder Vereine und Organisationen stellen sich im Rathaus jungen Familien vor
VON THOMAS KLÜTER
Bünde. Es sei eine, der schönsten Veranstaltungen im Jahr, findet Bürgermeister Wolfgang Koch und hatte sichtlich Freude an dem Durcheinander und den Kinderstimmen im Ratssaal. Zur halbjährlichen Neugeborenenbegrüßung hatte die Stadt Bünde am vergangenen Samstagvormittag 170 Babys mit ihren Eltern und Verwandten eingeladen.
Immerhin 47 waren der Einladung gefolgt und informierten sich im Rathaus über Kindergärten, Familienzentren, Tagesmütter und viele andere Angebote. „So viel war hier noch nie los“, meinte Koch und begrüßte die neuen Bünder Bürger.
Mit „Kinder sind unsere Zukunft“ und anderen Liedern stimmten die Kleinen der AWO Kita Südlengern die Besucher auf den Vormittag ein. Im Anschluss bekamen die Sängerinnen und Sänger und die Neugeborenen Präsenttäschchen mit allerlei Schönem und Nützlichem überreicht. Professionelle Fotos mit dem Bürgermeister konnten gemacht werden, Kaffee, Tee und Kekse versüßten den Gang von Infostand zu Infostand.
Und da gab es viel zu entdecken. Insgesamt 18 Vereine und Institutionen gaben Auskunft über ihre Arbeit in Bünde. Flyer und Informationen gab es und nette Gespräche konnten unter anderem mit Mitarbeitern des Diakonischen Werks, der Medusana Stiftung, pro familia, dem Jugendamt und der Stadtbücherei geführt werden. |
Außerdem waren Vertreter des Mehrgenerationenhauses Waldschlösschen, von Pilz, „Bünde stark für die Familie“, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, dem Deutschen Kinderschutzbund und zahlreicher Kitas und Familienzentren vertreten. In den bunt dekorierten Räumen, mit Spielzeug und Krabbelmöglichkeiten, waren auch die ganz Kleinen und ihre etwas größeren Geschwister guter Dinge, während Mama und Papa Informationen sammelten.
Melanie und Tom Hennies kamen mit ihrem vier Monate alten Michel. „Wir haben die Einladung bekommen und fanden das eine gute Gelegenheit, um Infos zu kriegen und andere junge Eltern zu treffen“, meinte Tom Hennies, „und beim ersten Kind weiß man ja wirklich noch nicht, was in Bünde alles angeboten wird.“ Aber auch viele Eltern, die ihr Neugeborenes und die große Schwester, oder den großen Bruder dabei hatten, kamen ins Rathaus. Vielleicht um zu sehen, ob sich das Angebot erweitert hat, vielleicht auch nur, um die schöne Atmosphäre und die nette Begrüßung noch einmal zu erleben.
© 2012 Neue Westfälische 11 - Bünde, Montag 13. Februar 2012
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